Archiv der Kategorie: Wettkampf

Dritte Challenge-Woche mit km-Rekord

Auch das Ergebnis der dritten Woche kann sich sehen lassen:

Gruppe 1: 347,2 km
Gruppe 2: 385,92 km
Gruppe 3: 374,94 km
Gemeinsam haben wir: 1108 km

Wieder haben alle fleißig Kilometer gesammelt. Am 09. Mai, den Dämmermarathon-Tag, haben wir uns nicht abhalten lassen, unsere eigenen Dämmermarathon-Strecken zu laufen: Kurzstrecken bis Halbmarathon, Bike & Run, Marathon und ein kleiner Ultra mit reichlich Höhenmetern von Holger – von allem war etwas dabei 🙂

In der dritten Woche ging es nun weiter entlang an der tschechischen und polnischen Grenze, an der Ostsee und Nordsee entlang und nun haben wir 308 von 576 km der holländischen Grenzlinie schon hinter uns.
Damit haben wir bereits 3.269 km von 3.714 km an der deutschen Grenze entlang abgelaufen 🙂

Obwohl jeder für sich laufen musste, war das Ziel, trotzdem gemeinsam Kilometer zu sammeln. Dank Hans, der am Sonntag seine Gruppe noch einmal auf die Piste schickte, um den Wochensieg zu ergattern, schaffte Gruppe 2 damit den bisherigen Wochenkilometer-Rekord!
So viel Kampfgeist wurde natürlich mit dem Wochensieg belohnt. Beste Glückwünsche an Gruppe 2 🙂

Aber denkt auch daran, Regeneration ist wichtig nach anstrengenden Läufen.

Zweite Laufwoche um Deutschland herum

Auch in der zweiten Woche haben alle fleißig Kilometer gesammelt. Die Ergebnisse dieser Woche:

Gruppe 1: 372,2 km
Gruppe 2: 342,1 km
Gruppe 3: 347,7 km
Gemeinsamen haben wir: 1062 km

Nachdem wir am Montag Salzburg erreicht hatten, ging es weiter entlang der österreichischen und der tschechischen Grenze. Jetzt sind wir bei Marienberg im Erzgebirge, 255 km von der polnischen Grenze entfernt, angekommen.
Auch die zweite Woche kann sich also sehen lassen. Super!
Leider hat die zweite Gruppe eine Verletzte zu beklagen, so dass der Gruppe Kilometer fehlen. Gute Besserung!

Die Gewinnergruppe ist in dieser Woche Gruppe 1 – Herzlichen Glückwunsch.

Die erste Challenge-Woche ist geschafft :)

Unsere drei Lauf-Gruppen haben alles gegeben und es sind mehr Kilometer zusammengekommen als vermutet. Hier die Ergebnisse:

Gruppe 1: 368,9 km
Gruppe 2: 345,3 km
Gruppe 3: 384,8 km
Alle zusammen: 1099 km

So weit sind wir schon gekommen:
Wenn wir in Luxemburg/Schengen in Richtung Süden gestartet wären …
weiter bis zur Schweizer Grenze bei Basel 455 km … entlang der Schweizer  Grenze bis nach Bregenz in Österreich  788 km … entlang der Österreichischen Grenze über Oberstdorf Richtung Salzburg … dann sind wir aktuell zwischen Garmisch-Partenkirchen und Kufstein …  Salzburg erreichen wir schon am Montag … die Treppen von „Mozart 100“ lassen wir aber aus 😉
Tolle Leistung für die erste Woche 🙂

Glückwunsch an die Gewinnergruppe 3.

Dann bleibt alle weiter motiviert. Guten Start in die neue Laufwoche.

Der Lauftreff wacht wieder auf

So langsam sackte bei einigen die Laufmotivation zu tief ab … wegen abgesagter Wettkämpfe kein Ziel in Sicht … also musste der Lauftreff wieder aktiviert werden.

Am 20. April 2020 starteten wir mit unserer internen Challenge. Drei Läufergruppen treten gegeneinander und miteinander an. Jeder läuft für sich, aber die Kilometer werden jeweils der Gruppe gutgeschrieben. Am Ende der Woche wird ausgewertet. Und miteinander ist das Ziel, mindestens einmal um Deutschland zu laufen. 3.714 km sind zu bewältigen. Wir sind gespannt, wann das Ziel erreicht ist.

So startete nun am Anfang der Woche 1 ein harter Kampf um die Kilometer …

Eine schöne Strecke hat sich Laura da ausgesucht
Plötzlich trifft man unterwegs mal wieder bekannte Gesichter 😉
… nicht schlecht Inga!
Lange Fahrradstrecken als Laufersatz bei Holger …
Gabi und Christina sind auch dabei
… aber die Kilometer von Cajus werden nicht mitgezhält!
Wieder mit dem Laufen begonnen: Annika und Daniela

La Corsa Della Bora S1 2020

Der Weihnachtsspeck-Verbrennungslauf in einer sehr schönen Gegend ungefähr 15 km von Triest entfernt. Der S1 ist ein 100-Meilen-Rennen mit 7.100 Höhenmetern und startete am 3. Januar 2020 in Sistiana. Es gibt zwei Startmöglichkeiten um 5:00 oder 7:00 Uhr. Für mich war 5:00 Uhr ideal.

Also ging es um 5:00 Uhr mit der Stirnlampe los raus aus dem Sportgelände und hinunter Richtung Meer. Dort auf den Klippen immer weiter am Meer entlang und noch alles flach aber bereits auf tollen Trails. Die Strecke ist unheimlich gut ausgeschildert und an den Flatterbändern sind immer Reflektoren angebracht. Man sieht immer weit voraus wo die Strecke hinführt.

Dann geht es langsam hoch in Richtung Slowenien und in die Wildnis, leider hatte mein Tracker ein Problem. Er sendete falsche Positionen bzw. gar keine. Das Race Office nahm noch in der Dunkelheit Kontakt zu mir auf, da musste ich wieder Läufer vorbeiziehen lassen.

An der VP bei 20 km meldete ich das Problem mit dem Tracker, er wurde überprüft und ging nicht. Anscheinend ging er ab und zu wieder. An jeder VP fragte ich nach und bei 85 km wurde er ausgetauscht. Von da ab ging gar nichts mehr – was ich aber erst im Ziel erfuhr.
Quasi vom Start bis 40 km ist man in der Wildnis auf Hammer harten Singletrails. Man muss ständig aufpassen. Die Trails sind noch mit hohem Gras verdeckt und darunter der Kaast, auf dem man ständig rutscht.

Es wurde ein schöner sonniger Tag, fast zu warm. Unterwegs zog ich meine Jacke aus und verpackte sie im Rucksack. Der Tag verging und endlich bei 64 km gab es dann mal etwas richtiges zu essen – Pasta und Suppe mit Reis. Dort kam dann mein Freund Martin Stortz von der LG Geroldseck auf mich aufgelaufen. Er startete um 7:00 Uhr.

Zusammen gingen wir den nächsten Berg an und genossen die letzten Strahlen der untergehenden Sonne.

Die Zeit nahmen wir uns für ein paar Erinnerungsfotos.

Danach ging es bergab und wir trennten uns wieder. Bevor es richtig dunkel wurde holte ich meine Stirnlampe aus dem Rucksack und eine lange Nacht stand bevor.

Die nächste VP war Gojaki bei 85 km, dort standen unsere Drop Bags. Zuerst kam die Uhr und das Handy an den Powerbank, danach Schuhe aus, Pasta und Suppe bestellt. Den Drop Bag geöffnet und frische Klamotten, Schuhe und meine Getränke raus. Zuerst ein alkoholfreies Radler getrunken, danach eine Sprite, dann gegessen am Ende noch ein Red Bull. Danach Klamotten-Wechsel und neue Schuhe an. Die Uhr, Handy und den Powerbank wieder verstauen, die Trinkflaschen am Rucksack auffüllen und wieder ab in die Nacht.

Jetzt kam bis 103 km ein richtig schwerer Abschnitt mit über 1.100 Hm und die höchsten Punkte von der Strecke und immer vertikal hoch. Es ging in Richtung Kroatien und prompt lief man am Stachelraht bergauf und ab dort entlang. Es ging dann über eine Pferdekoppel, da musste ich mich dann durch manövrieren und sah immer die Augen im Licht blinken. Der Bora Wind ging nun auch noch los.

Ich lief dann auf eine 5-köpfige Gruppe auf und hielt mich dort hinten auf, da es sowieso bergauf ging. Beim Downhill erkannte ich dann meinen Freund Martin wieder und wir liefen beide zusammen weiter. Wir beschlossen, bis ins Ziel weiter zusammen zu laufen.

Die nächste VP war in einer Garage und davor ein Pavillion. Wie gesagt der Wind wurde immer stärker und prompt flog der Pavillion davon. Es zog richtig an der VP und da war schon kurz vor Mitternacht also schnell weiter.

Jetzt war ein etwas flacherer Abschnitt der uns in Richtung Triest brachte. Dann sahen wir die Lichter vom Hafen Izola/Koper/Slowenien.

Ein Singletrail führte uns bergab nach Dolina/Italien zu der nächsten VP ca. 2:00 Uhr. Für mich gab es Äpfel, Salami, Bouillon und Zitronentee. Die VP war ein beheiztes Armeezelt da fielen mir kurz im sitzen mal die Augen zu. Also wieder schnell raus auf die nächsten Verticali Anstiege. wieder ein ganz schwerer Abschnitt mit sehr viel Kaast und ein Steig der ausgesetzt mit Seilen befestigt war. Dann bergab und in ein Tal hinein und am Ende – wie soll es auch anderst sein – Verticali.

Jetzt fiel es aber leichter denn es wurde wieder Tag und die nächste VP bei 132 km stand an.

Hier gab es Würstel und Zitronentee, leider keinen Kaffee.

Die Strecke blieb weiterhin schwer und da machte auch der Ausblick nach Triest nichts leichter.

Hier ein Blick nach links, wo es die Nacht rauf und runter im Kaast ging.

Blick auf Triest

Aber es ging nach Hause und etwas über 30 km blieben uns noch. Langsam wurde es immer wärmer und ich zog die Jacke au,s später noch das lange Laufshirt und zog ein kurzes darüber.

So ging es weiter am Meer entlang und ganz lange Anstiege kamen keine mehr.

Auf den letzten 15 km liefen dann immer mehr Läufer von den anderen Strecken (16 km, 21 km, 57 km) auf uns auf. Was ein Problem war auf den Singletrails und der Schwere der Strecke. Die wollen vorbei, aber meine Zeit läuft auch.

Egal das Ziel naht.

In Sistiana angekommen ging es noch einmal runter bis ans Meer und die letzten 3 km wieder bergauf.

… bis ins Ziel … 168 km … 7.100 Höhenmeter … 34:30:00 Stunden …

33. Gesamt … 4. AK

Es war ein Harter Ritt. Gerade die zweite hälfte vom Rennen war richtig schwer. Leider war die Verpflegung etwas dürftig. Man hätte mehr Pasta an den Versorgungen und Kaffee gebraucht.

Die Strecke war sehr gut ausgeschildert, ein ganz großes Lob an die Veranstalter. Auch die Ordner unterwegs an den VPs waren immer ansprechbar und sehr hilfsbereit, Top.

Wer im Winter einen 100 Meilen Lauf sucht, der sollte den La Corsa Della Bora ins Auge nehmen. Aber ACHTUNG, dass er dich nicht abwirft.

GESCHAFFT!! 🙂

Silvesterläufe 2019

Einige Läufer waren am letzten Tag des Jahres noch laufend unterwegs:

Start um 06:57 Uhr:

9,39 km Distanz | 1:41:22 Zeit | 10:48 min/km Ø Pace | 510 m Positiver Höhenunterschied

Frauenpower beim Silvesterlauf in Heddesheim. Die Heddesheimer Meile (7,7 km) liefen Astrid und Alex. Alex schaffte es auf den 3. Platz ihrer Ak. Super 🙂 Sabine und Petra waren auf der Minimeile (4,3 km) unterwegs.

Fleißig trainiert für den letzten Lauf am letzten Tag des Jahres: Laura und Steffen in Pfalzdorf (NRW)

Laura 43:52 und Steffen 38:12
Über 240 Jahre Manpower incl. Glühwein und Tee mit Rum beim Lauf in Ladenburg.

Oder alternativ so:

Wunderschöner Marathon im Bottwartal

Gerhard und Katrin standen am 20.10.2019 gutgelaunt am Start in Steinheim für den Bottwartal-Marathon. Es gab perfektes Marathonwetter – Sonne und trotzdem kühl.
Nach ein paar Kreisen durch Steinheim ging zunächst es durch Murr, Klein- und Großbottwar, Oberstenfeld und Gronau. Die kurzweilige schöne Strecke mit viel Stimmung am Wegrand ließ die erste Marathonhälfte im Flug vergehen. Es gab immer wieder Neues zu sehen, ein Schloss auf dem Berg, ein tolles Weingut am Hügel oder interessante Häuser wie in Großbottwar.
In Gronau kamen dann die Halbmarathonis mit auf die Strecke. Und schon ging es auf den Rückweg.
Wie immer zogen sich dann die letzten Kilometer unendlich hin.
Sehr schöner Marathon, super Organisation, viel Stimmung unterwegs … also gern wieder einmal.

Gerhard: 4:27:42 h | Katrin: 3:58:47 h

Baden-HalbMarthon in Karlsruhe

22. September 2019

In Vorbereitung für die bevorstehenden Marathons in Köln, Frankfurt und Bottwartal starteten Inga, Laura, Gerhard und Katrin beim Halbmartathon in Karlsruhe.

Bei bestem Laufwetter ging es quer durch Karlsruhe, vorbei am Karlsruher Schloss ins Ziel im Carl-Kaufmann Stadion.

Unsere Zeiten:

  • Andreas Biehler (M55) mit 1:28:49. AK Platz 5
  • Laura Brock mit 1:45:13
  • Katrin Fleischer (W55) mit 1:49:43, AK Platz 3 bei der BW-Halbmarathonmeisterschaft.
  • Inga Lena Hemmert mit 1:50:36
  • Gerhard Rabitsch (M50) mit 1:54:43