Archiv der Kategorie: Marathon

Laufwochenende 6./7. April 2024

Das war ein richtig aktives Wochenende:
Am 6. April war Pep beim Halbmarathon in Prag dabei, ein Lauf durch die urigen Viertel Prags und entlang der Moldau.

Am Sonntag, den 7. April, starteten 10 Uhr in Bockenheim die Marathonläufer beim Marathon Deutsche Weinstraße. Bei großartiger Stimmung liefen Rüdiger, Gerhard und Katrin durch das Weinbaugebiet mit tollen Aussichten und mit viel Unterstützung durch das Publikum.

Die Marathonstrecke ist mit 500 Höhenmetern eine Herausforderung. Leider meinte es die Sonne zu gut und erschwerte zusätzlich das Durchhalten. Ins Ziel haben es aber alle drei geschafft :))

6. SOPREMA Neckar Run
In Mannheim starteten Laura, Leonie und Mareike beim „Monnemer Fünfer“. Eine zweite Runde und damit 10 km liefen Thomas, Marek und Annette. Auch hier erschwerte die Hitze das Laufen.

10.03.2024 – Bienwald Marathon

Zu Viert starteten wir in Kandel – Anja, Rüdiger und Katrin beim Halbmarathon, Gerhard beim Marathon.
Anja: „Nur falls der Anblick meiner Mitlaufenden einen anderen Eindruck vermittelt: Es ist wirklich kalt.“

Gerhard: „Kurzer Bericht zu meinem Marathon (Experiment):
Diesmal fast ohne Marathontraining, nur ein paar mal um die 25 km. Normalerweise laufe ich 10 x 35 km und auch sonst viel mehr km in den 8 Wochen davor.
Heute war das Wetter perfekt, bin gebremst los mit ca. 5:50 Pace. (macht dann mit Pausen 4h:15min). Das hat gut funktioniert bis ca. km 30, dann wurde es schwerer und ab km 36 hat irgendjemand den Stecker gezogen. Die Muskeln wollten nicht mehr und Krämpfe waren sehr sehr nah. Im Ziel dann nach 4h:24min.“
Fazit: Training hilft doch.

Beim Jubiläumslauf dabei: 50. GutsMuths-Rennsteiglauf am 13. Mai 2023

Der Rennsteiglauf ist schon besonders und so durften wir beim 50. Jubiläum nicht fehlen. Von Wandern bis Ultra war alles möglich, die Start-Orte sind verschieden, aber am Ende treffen sich alle in Schmiedefeld.
Den Super-Marathon mit 73,9 km und ca. 2.000 hm nahmen Rüdiger und Gerhard in Angriff, Rüdiger leider nicht ganz fit und Gerhard das erste mal auf dieser Distanz. Bereits um 6 Uhr war Start in Eisenach, also eine zusätzliche Herausforderung.

… noch können sie lachen 😉

… stimmungsvolles Ambiente am Start in Eisenach

Um 8:40 Uhr machten sich Gesine und Hartmut ab Oberhof auf die Wanderschaft nach Schmiedefeld. Nach 17,4 km konnten sie ihre Finishermedaillen entgegen nehmen.

In Neuhaus war der Start für den Marathon. Mit dem Rennsteiglied und dem Schneewalzer, bei dem das ganze Läuferfeld gemeinsam schunkelte, wurde die Stimmung aufgeheizt, bis es 9 Uhr auf die Marathonstrecke ging.

Impressionen von der Strecke:

Verpflegung beim Super-Marathon – etwas anders als bei Stadtmarathons – Fettschnitten, Haferschleim und Köstritzer helfen beim Durchhalten der langen Strecke …

Schon 50 km in den Beinen … Gerhard kämpfte sich weiter durch, Rüdiger, da nicht ganz fit, stieg bei 54,7 km aus … selbst diese Strecke ist schon lang genug …

Stimmungsnester an der abwechslungsreichen Strecke, tolle Versorgung und viele gutgelaunte Läufer machten den Lauf wieder zu einem unvergessenem Erlebnis.

Geschafft: angekommen „Im schönsten Ziel der Welt, in Schmiedefeld.“

… egal ob gewandert oder 74 km in den Beinen – Feiern geht immer noch 🙂

Wir waren das 3. Mal dabei und waren ebenso begeistert wie beim ersten Mal. Rennsteig, wir kommen auf alle Fälle wieder.

Wer Lust hat, auch mal dabei zu sein: am 25. Mai 2024 ist es wieder soweit … 51. GutsMuths Rennstseiglauf

Bärenfels Heiligabend Marathon 2021

Deutschlands einziger vom DLV-genehmigter Volkslauf am 24.12. 

Nach der Absage im letzten Jahr war es endlich wieder soweit – wir starteten auf der 8,5-km-Rundstrecke, die man 5. Mal absolvieren musste, um den Marathon zu erlaufen. Die Strecke vom Bärenfels-Lauf „Heiligabend Edition“ ist einzigartig, mit 1000 hm im An- und Abstieg und das am Heilig Abend.

Die Startunterlagen holten ich und Peijin um 8.00 Uhr ab unter den 2G-Regeln. Startschuss war um 8:30 Uhr, es nieselte leicht und leider sollte sich das auch die nächsten Stunden so hinziehen.

Es lief gut an … die erste Runde war ich auf dem 4. Platz, dann kämpfte ich mich vor auf den 3. Platz bis zur 5. Runde. Leider bekam ich durch die Kälte und das nasse Wetter Krämpfe. So schaffte ich es leider nicht, den 3. Platz zu halten, konnte mich aber wieder leicht fangen und verteidigte den 4. Platz am Ende in der Gesamtwertung und schaffte noch den 1. in meiner Altersklasse mit 3:33:27 Stunden.

Bei Peijin lief es auch sehr gut. Auf der Runde sah ich sie immer wieder und dass sie in Führung lag. Sie verteidigte ihre Platzierung und wurde 1. Frau gesamt und natürlich Ak. 1 mit 3:49:04 h.

Was für mich sehr positiv war – ich lief die Strecke 3 Minuten schneller als in 2018.

Wir hatten schöne Weihnachten 2021, bis nächstes Jahr Bärenfels.

Ersatz-Dämmermarathon

Heute, am 08. Mai 2021, würde normalerweise der Mannheimer Dämmermarathon stattfinden. Für unseren Lauftreff immer ein großes Event nach Wochen harten Trainings. Nun muss leider schon das zweite Jahr jeder für sich laufen.
09:04 Uhr starteten wir für verschiedene Streckenlängen, jeder für sich oder zu zweit.


In den nächsten 4 Stunden waren wir auf den Feldwegen zwischen Umgehungsstraße, Maimarkt und SAP unterwegs. Später stiegen noch weitere Läufer ein. So wurde sogar der Marathon recht kurzweilig. Immer wieder begegnete man einem Lauftreffler – jedes mal ein kleines Highlight nach so langer Zeit einsamer Läufe. Sogar Pacemaker stellten sich zur Verfügung 🙂
Der Ersatz-Marathon war ein voller Erfolg, wir hatten Spaß und jeder freute sich über das Erreichen seines Zieles.

Clara unterwegs bei ihrem Halbmarathon, unterstützt von Gesine.
Hartmut war von der guten Stimmung auf der Strecke so motiviert, dass er kurzerhand einen Halbmarathon lief.
Geschafft, Rüdiger schon glücklich im Ziel.
Verdiente Erholung für Agnes nach ihrem ersten Halbmarathon.

GELITA Trail Marathon 2020

Rüdiger berichtet:
Für mich war es der erste offizielle Wettbewerb (mit Ausnahme der virtuell stattgefundenen Aktivitäten), welcher unter den Corona Maßnahmen in diesem Jahr stattgefunden hat. Die Nervosität in mir war so hoch, wie bei meinem ersten Marathon …
Glücklich – aufgrund der Corona Hygiene Maßnahmen – einer der 500 Läufern zu sein, welcher einen der limitierten Startplätze ergattert konnte (im Vorjahr waren es über 2.000 Teilnehmer), begab ich mich bereits am Samstag nach Heidelberg, um die Startunterlagen abzuholen. Bei der Ausgabestelle ging es aufgrund des Hygiene-Konzepts sehr sachlich zur Sache – keine Band spielte, es waren keine Verkaufsstände vorhanden und Menschenmengen bildeten sich auch nicht. Trotzdem freute man sich auf den Start am nächsten Tag …
Anders als in den Vorjahren ging dann auch der Start der einzelnen Trails in 20er Gruppen mit Mundschutz vonstatten. So begannen die Long-Distance-Trailläufer (50 km mit 2.000 Höhenmeter), gefolgt von den Marathon-Trail-Freunden (42 km mit 1.500 Höhenmeter) und als letztes gingen die 30 km-Läufer mit 1.000 Höhenmeter – engelhorn sports Half Trail – an den Start.
Der GELITA Trail bietet die Kulisse für einen der härtesten und zugleich schönsten Marathon-Läufe in Deutschland. So wurde auch bei Kaiserwetter in der malerische Romantik der Heidelberger Altstadt rund um den Karlsplatz gestartet und entlang der Strecke mit zahlreichen touristische Highlights (Hirschgasse, Philosophen Weg, Thingstätte, Weißer Stein, Kloster Stift Neuburg, etc.) und mit wunderschönen Aussichten auf Heidelberg belohnt. Der Spaß an den Highlights stand dann aber auch im starken Kontrast zu den extremen Herausforderungen. Die Strecke, die zumeist über unebene Waldwege und Trails führte, endete für mich mit dem Abstieg über die Himmelsleiter zum Heidelberger Schloss zum Ziel … und wer schon einmal nach so vielen Kilometern Treppen gelaufen ist (ob runter oder hoch), weiß was das bedeutet 😉


… und was bleibt …
… meine Zeit ist mit 4:32 Std nicht erwähnenswert (auch, wenn ich mich persönlich sehr über diese Zeit gefreut habe) … (nur noch so nebenbei: der schnellste Mann auf den 50 km lief diese Strecke in 3:45 Std., die schnellste Frau in 5:25 Std.. Den Marathon absolvierte die schnellste Frau in 3:35 Std. und der schnellste Mann in 3:11 Std.. Der schnellste Läufer im Half-Trail schaffte den Lauf in 2:09 Std., die schnellste Frau in 2:35 Std.).
… gefreut habe ich mich persönlich darüber, dass es wieder einen offiziellen Lauf – wenn auch in abgespeckter Form unter Corona-Bedingungen – gab. Hier muss man ein sehr großes Lob an den Veranstalter und die sehr disziplinierten Läufer aussprechen. In keiner Phase, ob beim Abholden der Startunterlagen, beim Lauf selbst oder in dem Zielbereich, hatte ich Bedenken, dass ich einer Gefährdung mit dem Corona-Virus ausgesetzt war – Top!
… und was war das Schönste … wieder die Passage über den Weißen Stein … wenn man es noch nicht selbst erlebt hat, ist es mit Worten eigentlich schwer auszudrücken … wie motivierend es ist und die Beine gleich wieder leichter werden, wenn man die eigenen Läuferkollegen/innen als Helfer an der Verpflegungsstelle trifft und richtig angefeuert wird … am liebsten wäre ich nur noch den Weißen Stein hoch und runter gelaufen 😉 Vielen Dank für die Emotionen pur … und den von meiner Tochter Rebecca gebackenen Kuchen aus den restlichen Bananen esse ich auf Euer Wohl …

Bananenkuchen

Dritte Challenge-Woche mit km-Rekord

Auch das Ergebnis der dritten Woche kann sich sehen lassen:

Gruppe 1: 347,2 km
Gruppe 2: 385,92 km
Gruppe 3: 374,94 km
Gemeinsam haben wir: 1108 km

Wieder haben alle fleißig Kilometer gesammelt. Am 09. Mai, den Dämmermarathon-Tag, haben wir uns nicht abhalten lassen, unsere eigenen Dämmermarathon-Strecken zu laufen: Kurzstrecken bis Halbmarathon, Bike & Run, Marathon und ein kleiner Ultra mit reichlich Höhenmetern von Holger – von allem war etwas dabei 🙂

In der dritten Woche ging es nun weiter entlang an der tschechischen und polnischen Grenze, an der Ostsee und Nordsee entlang und nun haben wir 308 von 576 km der holländischen Grenzlinie schon hinter uns.
Damit haben wir bereits 3.269 km von 3.714 km an der deutschen Grenze entlang abgelaufen 🙂

Obwohl jeder für sich laufen musste, war das Ziel, trotzdem gemeinsam Kilometer zu sammeln. Dank Hans, der am Sonntag seine Gruppe noch einmal auf die Piste schickte, um den Wochensieg zu ergattern, schaffte Gruppe 2 damit den bisherigen Wochenkilometer-Rekord!
So viel Kampfgeist wurde natürlich mit dem Wochensieg belohnt. Beste Glückwünsche an Gruppe 2 🙂

Aber denkt auch daran, Regeneration ist wichtig nach anstrengenden Läufen.

Depüt beim Frankfurt Marathon

Am 27. Oktober startete Laura in Frankfurt zu ihrem 1. Marathon. 16 Wochen hartes und diszipliniertem Training inklusive 3-wöchigem Höhen- und Wüsten-Trainingslager lagen hinter ihr (und auch hinter Steffen – der Arme musste im Urlaub so manchen
Lauf mitmachen).


Eingedeckt mit Unmengen guter Ratschläge vom Lauftreff konnte ja gar nichts schiefgehen. Ihre Wunschzeit war unter 4 Stunden. Lediglich das Wetter spielte überhaupt nicht mit. Die von einigen Lauftrefflern nach dem Heidelberger Marathon spaßeshalber beschwörte Wettergerechtigkeit schlug leider zu. Entgegen des
Wetterberichts, der 12 Grad und Sonne vorhersagte, regnete es schon vor dem Start und war ziemlich kalt.
Davon ließ Laura sich aber nicht beirren. Nach 3 h 55 min 13 s konnte sie über den roten Teppich ins Ziel laufen. Super Leistung!


Lauras Feedback fällt im Ziel wie folgt aus:
„Meine Beine habe ich erstaunlicherweise bis ins Ziel überhaupt nicht gespürt – entgegen der Warnungen vom Lauftreff. (Und auch im Nachhinein muss ich sagen, dass sich der Muskelkater ziemlich in Grenzen hielt.) Dennoch habe ich einige Punkte, die ich beim nächsten Marathonstart definitiv anders machen werde. Zunächst ist da meine Verpflegungsstrategie. Im Training habe ich die Riegel deutlich besser vertragen als Gels und daher nur Riegel mitgenommen. Mehr als einen habe ich dann aber doch nicht runterbekommen, sodass nach 30 km die Energie echt weg war. Daher bin ich bei Km 32 ein Stück gegangen um den zweiten Riegel zu essen. Beim Loslaufen habe ich dann aber leider Seitenstechen bekommen.
Und beim nächsten Mal starte ich definitiv weiter vorne im Block. Die ersten 10 km musste ich mich ziemlich durchkämpfen und habe einiges an Zeit liegen lassen und mich dadurch auch auf ein zu niedriges Tempo „eingegroovt“.
Auch die von einigen Lauftrefflern prophezeite Ungenauigkeit meiner Laufuhr, insbesondere in der Frankfurter Innenstadt, hat zugetroffen. Laut meiner Uhr bin ich heute sogar knapp 45 km gelaufen. (Kommentar hierzu von Steffen: „Der GPS-Track
sieht ja auch aus, als wärst du kreuz und quer über die Frankfurter Innenstadt geflogen.“) Die Strecke an sich war in Ordnung, am Anfang etwas zu eng, aber fast überall ziemlich viele Zuschauer, allerdings bin ich mir ziemlich sicher, dass sie mehr Höhenmeter hat als die angeblich lediglich 27.“


Insgesamt fällt Lauras Fazit aber positiv aus, sodass sie auch am 25.10.2020 wieder in Frankfurt an den Start gehen wird.