Gemeinsam mit 1.900 weiteren Startern waren wir zu Zehnt beim Neckarrun unterwegs. Da der Lauf quasi vor der Haustür stattfand, radelten wir gemeinsam zum Start. Das Laufwetter war perfekt – der Regen war durch und es war angenehm kühl – also gute Voraussetzungen für die geplanten Bestzeiten 🙂
Hochmotiviert, vor dem Start
11:30 Uhr war Startschuss am Hans-Reschke-Ufer für die 10 km. Die Strecke führt über zwei Runden am Neckar entlang, zunächst Richtung Friedrich-Ebert-Brücke, dann auf der anderen Neckarseite an der Uniklinik vorbei bis zur Riedbahnbrücke mit erneuter Neckarüberquerung und zurück zum Hans-Reschke-Ufer.
René fliegt durch die Kurve
Nach bereits 41:43 min und damit der erhofften neuen PB sprintete Thomas durch das Zieltor. Auch René war gut drauf und kam mit 48:42 ins Ziel. Katrin schaffte es nicht ganz wie erhofft unter 50 min, 11 sec fehlten. Janine folgte mit 54:26 und war damit sehr zufrieden, gefolgt von Gerhard mit 55:10. Mareike hatte fleißig trainiert und konnte ihre Vorjahreszeit verbessern (01:01:55). Sie war mit persönlichem Pacemaker Marek unterwegs, der mit ihr gemeinsam durchs Ziel lief. Rebecca schaffte die zwei Runden in 01:06:32, Janett in 01:07:04 und damit fast 2 min schneller als im Vorjahr sowie Rüdiger in 01:09:02. Alle konnten nach der Anstrengung wieder lächeln, es war ein toller Lauf, uns hat es Spaß gemacht.
Der Jungfrau-Marathon wird als einer der traumhaftesten Landschaftsmarathons der Welt beschrieben. Da mussten wir natürlich auch mal dabei sein. Ein Marathon mit 1.953 Höhenmetern ist allerdings eine besondere Herausforderung, vor allem, wenn hier die hohen Berge zum Training fehlen. Die Monate davor passten wir so gut wie möglich unsere Trainings- und Wettkampfläufe an. Gerhard und ich hatten großen Respekt vor dieser Herausforderung und hofften, bis zum Ziel durchzuhalten. Laura hatte vor drei Jahren bereits diese Strecke gemeistert und wollte nun in unter 5 Stunden ankommen.
Die Stimmung am Start in Interlaken war toll, das Wetter – kühl und sonnig – einfach perfekt und wir freuten uns auf die Strecke. Die ersten 10 km bis Wilderswil waren flach, bis km 25 war es dann schon welliger. Die Zeit verging wie im Fluge: anfangs eine Runde durch Interlaken, dann am Brienzersee entlang, die Berge in Blick, Wasserfälle an den steilen Hängen, führte die Strecke über Zweilütschinen (15 km) und Lauterbrunnen (20 km).
Ab etwa 25 km wurde es ernst. Von ca. 800 m ü.M. war ein Anstieg auf 2.320 m ü.M. zu bewältigen.
Zunächst liefen wir in einem anspruchsvollen Zickzack nach oben in Richtung Wengen (30,7 km). Um im Rennen zu bleiben, musste man nach spätestens 4:25 h hier ankommen. Auch danach blieb die Strecke herausfordernd. Immer weiter bergauf, mal mehr mal weniger steil. In Wixi bei 1.855 m ü.M. nach ca. 38 km gab es das nächste Zeitlimit (unter 5:50 h). Nach einer kurzen „Erholung“ vom bisherigen Anstieg verliefen die letzten Kilometer steil in Richtung Ziel mit einem kräftigen Schlussanstieg auf dem roten Teppich. Man kann sich nicht vorstellen, wie lang 4 km sein können. Auf dem steinigen steilen Single Trail quälten sich die Läufer in einer langen Schlange nach oben. Trotz zunehmender Schmerzen in den Beinen konnte man mit Blick auf die verschneiten Berge noch lächeln. Der Ausblick war einfach unbeschreiblich und gab immer wieder neue Energie. Motivation gab es auch von vielen begeisterten Zuschauern. Alphornspieler, Fahnenschwinger, Alpenglockenspieler und kurz vor dem Ziel noch ein Dudelsackspieler sorgten zusätzlich für Abwechslung und eine besondere alpine Stimmung.
Am Zieleinlauf wurden wir schon von Laura erwartet, die ihren Traum, unter 5 h zu laufen, erfüllen konnte. Wir dagegen schleppten uns nur noch die letzten Meter bis zum Zielbogen.
Belohnt wurden wir dann mit einem Finisher-Shirt, das es tatsächlich nur für Finisher gab, Medaille und einem Linzer-Törtchen. Insgesamt erreichten 3.452 Läufer das Ziel, davon 863 Frauen. Unsere Zeiten: Laura unglaubliche 04:42:26 h und damit Platz 513 insgesamt! Gerhard 06:37:12 h und Katrin 06:28:55 h Ein Lob gilt der perfekten Organisation und den vielen immer freundlichen Helfern.
Am 6. September findet der nächste Jungfrau-Marathon statt. Laura hat vor 2 Jahren schon Erfahrungen gesammelt, Gerhard und ich sind das erste Mal dabei. Ein Marathon mit vielen Höhenmetern ist schon eine besondere Herausforderung.
In der langfristigen Vorbereitung haben wir schon fleißig Höhenmeter gesammelt. Insbesondere Laura hatte schon recht schwierige Läufe: 24.05.2025, Stuiben-Trail: 26 km mit 1.700 hm in 4:08 Stunden, 05.07.2025, Zermatt-Gornergrat-Marathon: 45,6 km mit unglaublichen 2.450 hm in 6:15 h, 19.07.2025, Gletscher-Trail: 26 km mit 1.900 hm in 5:02 h. Alleine diese Läufe sind schon eine enorme Leistung.
Gerhard und ich sind fast jeden Sonntag im Odenwald unterwegs, um wenigstens ein paar Höhenmeter zu sammeln. Etwas mehr in die Höhe ging es dann am 07.06.2025 beim Halden-Mohikaner: 50 km mit 1.260 hm sowie am 29.06.2025 in Oberstdorf beim Nebelhornlauf: 9,7 km mit 1.440 hm … es ging fast nur steil bergauf bei strahlendem Sonnenschein, den wir hier gar nicht gebrauchen konnten.
Hajo, Gerhard und Katrin am Start beim Nebelhornlauf
Im Urlaub in Kärnten ging es jeden Tag in die Berge, davon zwei mal auf 2.100 m Höhe.
Nun rückt der Jungfrau-Marathon am 6. September in greifbare Nähe und der Respekt davor steigt. Mit 4.000 Teilnehmern ist er bereits ausverkauft – immerhin soll es ja der schönste Marathon der Welt sein.
In Ladenburg findet jedes Jahr der RömerMan statt. Angeboten werden dabei verschiedene Strecken – die Olympische Distanz, der RömerFitness und der RömerKids.
René wollte mal was Neues versuchen und startete am 19.07.2025 beim Römer-Fitness: 0,5 km – 23 km – 5 km. Seine Zeiten: Schwimmen 55 min – Radeln 25 min – Laufen 31 min. Mit einer Gesamtzeit von 1:42:37 kam er zufrieden ins Ziel.
Mit einer großen Läufergruppe radelten wir zum Herbstlauf nach Feudenheim. Wir hatten perfektes Laufwetter bestellt. Nur laufen mussten wir noch. Leider konnten nicht alle Angemeldeten starten, die Erkältungswelle hatte zugeschlagen. Dafür wurden wir von den Nichtstartern in jeder Runde ordentlich angefeuert. Wie die Ergebnisse später zeigten, hat das auch wunderbar geholfen 🙂
Start und Ziel waren auf der Laufbahn des Sportplatzes. Gelaufen wurden 3 Runden, so dass man 6 mal die Brücke überqueren musste.
Roman und Dicko waren die Schnellsten unserer GruppeGerhard immer am Rumblödeln 😉Mareike, Janett und Leonie hatten offensichtlich richtig Spaß beim Laufen
Dank des Supports am Streckenrand kamen alle zufrieden ins Ziel. Gleich 3 mal gab es einen Podestplatz für uns 🙂
Der Herbstlauf in Feudenheim war der letzte Lauf des engelhorn Brooks Laufcups. Am 30. Oktober findet die Siegerehrung des Cups bei engelhorn statt. Wer mindestens an drei der Läufe teilgenommen hat, erhält das Laufcup Finisher Sweatshirt.