Archiv der Kategorie: Berglauf

Etappenlauf am Burgensteig

Am Samstag, den 29. August 2020, starteten zwei Frühaufsteher bereits 05:30 Uhr an der Alten Brücke in Heidelberg, um auf dem Burgensteig zu laufen. Laura wagte sich auf die erste Etappe, Holger hängte noch „ein paar“ Kilometer dran.

Laura schaffte die erste Etappe mit fast 25 km und 1.130 hm noch rechtzeitig vor dem Frühstück 😉
Von Holger war lange nichts zu hören …

Laaaange Pause und weiterhin keine Nachricht von Holger … aber kein Wunder, er wollte alles … und lief 113 km mit 4.200 hm. Kaum vorstellbar.
„Ab 75 km hatte ich Magenprobleme und konnte ab 85 km nichts mehr essen und etwas später auch fast nichts mehr trinken.“
Trotzdem hielt Holger durch und war 16:08 h auf dem schönen, aber teilweise schwierigen Trail unterwegs.

Glückwunsch an Laura und Holger.

Sabine beim Matterhorn Ultraks am Start

Sabine beim Matterhorn Ultraks – trotz Corona-Zeiten –
„Active“ -Strecke: 19 km 1.150 hm

Hier ihr Bericht:
Im August findet seit 2013 der Matterhorn Ultraks in Zermatt statt. Aufgrund Corona stand das Traillauf-Event lange auf der Kippe, doch mit einigen Änderungen und etlichen Hygienemaßnahmen durfte der dreitägige Wettbewerb stattfinden. Nach verschiedenen Läufen am Freitag und Samstag, fand am Sonntag, den 23.08.2020, der „einfachste“ Wettbewerb statt, an dem ich zum 6. Mal teilnahm. Bei der Strecke des „Active“ musste ich abermals 19,5 Kilometer mit 1.150 Höhenmeter zurücklegen. Während die erste anstrengende Passage mit einem Anstieg auf 2.260 Meter noch reibungslos verlief, bekam ich beim „Abstieg“ immer wieder Krämpfe, die mich auch zu einigen kleinen Pausen zwangen. Doch nach 3 Stunden und 48 Minuten habe ich dann doch das Ziel erreicht. Mit dem Überqueren der Ziellinie waren erstmals alle Schmerzen vergessen bis sich an den folgenden Tagen ein leichter Muskelkater einstellte.
Auch wenn ich im letzten Jahr meine „Laufkarriere am Matterhorn“ an den Nagel hängen wollte, war es wieder ein tolles Ereignis und sofern meine Gesundheit mitspielt, ist auch die Teilnahme am 21. August 2021 geplant.
Vielleicht will mich ja jemand aus der Laufgruppe begleiten? Alle Infos und Eindrücke unter http://matterhorn.ultraks.ch/de/

Glückwunsch Sabine, bei der Aussicht bekommt man tatsächlich Lust auf die Strecke …

Nordkap erreicht

Nun waren wir doch länger unterwegs, als geplant. Am 02. Juli 2020 haben wir nun die Strecke von Mannheim bis zum Nordkap bewältigt.
Damit sind unsere beiden virtuellen Challenges beendet und wir dürfen endlich wieder zusammen laufen.

Schön, dass so viele mitgemacht haben. Jeder hat Kilometer beigesteuert, so wie er konnte. Manche sind fast doppelt so viel gelaufen wie gewöhnlich, für Clara gab es sogar ihren ersten Halbmarathon. Auch den Dämmermarathon haben wir integriert und viele sind an dem Tag ihre eigene Strecke … von Schweinehundlauf bis Marathon … gelaufen.

Seit dem Start am 20. April bis heute haben wir 7.515 km hinter uns gebracht. Nicht schlecht lieber Lauftreff 🙂

Fotos vom Nordkap gibt es leider nicht 😉 … aber die hier sind auch nicht schlecht:


Noch 1.100 km bis zum Nordkap

Auch in der zweiten Ferienwoche wurde weniger gelaufen. Leider auch, weil es wieder Verletzte gab 🙁 Hoffentlich sind alle bald wieder fit.
In dieser Woche ging es von Stockholm über Uppsala nach Gävle und dann an der Küste des Bottnischen Meerbusens entlang bis nach Umea.
Zur Sonnenwende am 20. Juni wollten wir am Nordkap sein. Das ist zwar nicht mehr zu schaffen, aber vielleicht sind wir da an einem anderen schönen Fleckchen.

Diese Woche hat die Gruppe 1 mit großen Vorsprung das Rennen gewonnen. Glückwunsch an alle Läufer.

Gr. 1: 278,4 km
Gr. 2: 144,4 km
Gemeinsam: 422,8 Wochenkilometer

Und nun geht es auf die letzten 1.100 km, ich hoffe, ohne neue Verletzte. Viel Spaß beim Laufen.

Nordkap-Challenge – Stockholm erreicht

Nach einer etwas gemütlicheren Laufwoche – einige haben Pfingsten für einen Kurzurlaub genutzt – haben wir nun auf dem Weg zum Nordkap Stockholm erreicht. Auf der abwechslungsreichen Strecke ging es in dieser Woche an großen und kleinen Seen und einer Ostsee-Bucht vorbei. Gruppe 1 hat dieses mal mit klarem Vorsprung die Nase vorn. Herzlichen Glückwunsch 🙂

Gr. 1: 237,6 Laufkilometer
Gr. 2: 193,4 Laufkilometer
Gemeinsam: 431 Wochenkilometer

1.717 km sind nun geschafft, damit liegen noch ca. 1.580 km vor uns. Dann auf in die nächste Challenge-Woche.

Laura beim virtuellen Lauf runsalzkotten4u
Holger wieder hoch hinaus

Zweite Woche auf dem Weg zum Nordkap

Nach etwas Inselhopping sind wir auf der Skandinavischen Halbinsel gelandet. Unsere Zwischenstation an diesem Wochenende ist der See Vättern in Höhe Ödeshög. Nun geht es weiter Richtung Stockholm.

Gruppe 1 war im Laufe der Woche vorerst in Führung. Nun hat die Gruppe 2 doch ein Überholmanöver gewagt und ist mit 9 km Vorsprung auf Platz 1 gelandet.

Gruppe 1: 285,9 km
Gruppe 2: 294,9 km
Gemeinsam haben wir: 580,8 km

Alles Gute an Gruppe 2, gut gelaufen 🙂
Und nun auf zur nächsten Etappe.

Einmal rund um Deutschland geschafft :)

In der Mitte vierten Woche unserer Challenge haben wir es nun geschafft, einmal an der Grenze entlang rings um Deutschland zu laufen.

Ergebnis der Woche:

Gruppe 1: 256,1 km
Gruppe 2: 326,9 km
Gruppe 3: 273,31 km
Gemeinsam haben wir: 856,31 km

Insgesamt sind 4.125,37 km zusammengekommen, tolles Ergebnis :))

Diese Woche musste sich die erste Gruppe von den Läufen am Dämmermarathon-Tag etwas erholen. In der zweiten Gruppe hat Holger gleich drei ausgefallene Läuferinnen ersetzt und ist wohl Tag und Nacht unterwegs gewesen. Die dritte Gruppe hat verzweifelt versucht, an Holger dran zu bleiben, aber das war dann doch nicht zu schaffen.
So hat es Gruppe 2 ein weiteres Mal geschafft, den Wochensieg zu erringen. Herzlichen Glückwunsch 🙂

Nun starten wir in Richtung Nordkap. Wieder sind wir in Gruppen unterwegs und sammeln gemeinsam Kilometer.

La Corsa Della Bora S1 2020

Der Weihnachtsspeck-Verbrennungslauf in einer sehr schönen Gegend ungefähr 15 km von Triest entfernt. Der S1 ist ein 100-Meilen-Rennen mit 7.100 Höhenmetern und startete am 3. Januar 2020 in Sistiana. Es gibt zwei Startmöglichkeiten um 5:00 oder 7:00 Uhr. Für mich war 5:00 Uhr ideal.

Also ging es um 5:00 Uhr mit der Stirnlampe los raus aus dem Sportgelände und hinunter Richtung Meer. Dort auf den Klippen immer weiter am Meer entlang und noch alles flach aber bereits auf tollen Trails. Die Strecke ist unheimlich gut ausgeschildert und an den Flatterbändern sind immer Reflektoren angebracht. Man sieht immer weit voraus wo die Strecke hinführt.

Dann geht es langsam hoch in Richtung Slowenien und in die Wildnis, leider hatte mein Tracker ein Problem. Er sendete falsche Positionen bzw. gar keine. Das Race Office nahm noch in der Dunkelheit Kontakt zu mir auf, da musste ich wieder Läufer vorbeiziehen lassen.

An der VP bei 20 km meldete ich das Problem mit dem Tracker, er wurde überprüft und ging nicht. Anscheinend ging er ab und zu wieder. An jeder VP fragte ich nach und bei 85 km wurde er ausgetauscht. Von da ab ging gar nichts mehr – was ich aber erst im Ziel erfuhr.
Quasi vom Start bis 40 km ist man in der Wildnis auf Hammer harten Singletrails. Man muss ständig aufpassen. Die Trails sind noch mit hohem Gras verdeckt und darunter der Kaast, auf dem man ständig rutscht.

Es wurde ein schöner sonniger Tag, fast zu warm. Unterwegs zog ich meine Jacke aus und verpackte sie im Rucksack. Der Tag verging und endlich bei 64 km gab es dann mal etwas richtiges zu essen – Pasta und Suppe mit Reis. Dort kam dann mein Freund Martin Stortz von der LG Geroldseck auf mich aufgelaufen. Er startete um 7:00 Uhr.

Zusammen gingen wir den nächsten Berg an und genossen die letzten Strahlen der untergehenden Sonne.

Die Zeit nahmen wir uns für ein paar Erinnerungsfotos.

Danach ging es bergab und wir trennten uns wieder. Bevor es richtig dunkel wurde holte ich meine Stirnlampe aus dem Rucksack und eine lange Nacht stand bevor.

Die nächste VP war Gojaki bei 85 km, dort standen unsere Drop Bags. Zuerst kam die Uhr und das Handy an den Powerbank, danach Schuhe aus, Pasta und Suppe bestellt. Den Drop Bag geöffnet und frische Klamotten, Schuhe und meine Getränke raus. Zuerst ein alkoholfreies Radler getrunken, danach eine Sprite, dann gegessen am Ende noch ein Red Bull. Danach Klamotten-Wechsel und neue Schuhe an. Die Uhr, Handy und den Powerbank wieder verstauen, die Trinkflaschen am Rucksack auffüllen und wieder ab in die Nacht.

Jetzt kam bis 103 km ein richtig schwerer Abschnitt mit über 1.100 Hm und die höchsten Punkte von der Strecke und immer vertikal hoch. Es ging in Richtung Kroatien und prompt lief man am Stachelraht bergauf und ab dort entlang. Es ging dann über eine Pferdekoppel, da musste ich mich dann durch manövrieren und sah immer die Augen im Licht blinken. Der Bora Wind ging nun auch noch los.

Ich lief dann auf eine 5-köpfige Gruppe auf und hielt mich dort hinten auf, da es sowieso bergauf ging. Beim Downhill erkannte ich dann meinen Freund Martin wieder und wir liefen beide zusammen weiter. Wir beschlossen, bis ins Ziel weiter zusammen zu laufen.

Die nächste VP war in einer Garage und davor ein Pavillion. Wie gesagt der Wind wurde immer stärker und prompt flog der Pavillion davon. Es zog richtig an der VP und da war schon kurz vor Mitternacht also schnell weiter.

Jetzt war ein etwas flacherer Abschnitt der uns in Richtung Triest brachte. Dann sahen wir die Lichter vom Hafen Izola/Koper/Slowenien.

Ein Singletrail führte uns bergab nach Dolina/Italien zu der nächsten VP ca. 2:00 Uhr. Für mich gab es Äpfel, Salami, Bouillon und Zitronentee. Die VP war ein beheiztes Armeezelt da fielen mir kurz im sitzen mal die Augen zu. Also wieder schnell raus auf die nächsten Verticali Anstiege. wieder ein ganz schwerer Abschnitt mit sehr viel Kaast und ein Steig der ausgesetzt mit Seilen befestigt war. Dann bergab und in ein Tal hinein und am Ende – wie soll es auch anderst sein – Verticali.

Jetzt fiel es aber leichter denn es wurde wieder Tag und die nächste VP bei 132 km stand an.

Hier gab es Würstel und Zitronentee, leider keinen Kaffee.

Die Strecke blieb weiterhin schwer und da machte auch der Ausblick nach Triest nichts leichter.

Hier ein Blick nach links, wo es die Nacht rauf und runter im Kaast ging.

Blick auf Triest

Aber es ging nach Hause und etwas über 30 km blieben uns noch. Langsam wurde es immer wärmer und ich zog die Jacke au,s später noch das lange Laufshirt und zog ein kurzes darüber.

So ging es weiter am Meer entlang und ganz lange Anstiege kamen keine mehr.

Auf den letzten 15 km liefen dann immer mehr Läufer von den anderen Strecken (16 km, 21 km, 57 km) auf uns auf. Was ein Problem war auf den Singletrails und der Schwere der Strecke. Die wollen vorbei, aber meine Zeit läuft auch.

Egal das Ziel naht.

In Sistiana angekommen ging es noch einmal runter bis ans Meer und die letzten 3 km wieder bergauf.

… bis ins Ziel … 168 km … 7.100 Höhenmeter … 34:30:00 Stunden …

33. Gesamt … 4. AK

Es war ein Harter Ritt. Gerade die zweite hälfte vom Rennen war richtig schwer. Leider war die Verpflegung etwas dürftig. Man hätte mehr Pasta an den Versorgungen und Kaffee gebraucht.

Die Strecke war sehr gut ausgeschildert, ein ganz großes Lob an die Veranstalter. Auch die Ordner unterwegs an den VPs waren immer ansprechbar und sehr hilfsbereit, Top.

Wer im Winter einen 100 Meilen Lauf sucht, der sollte den La Corsa Della Bora ins Auge nehmen. Aber ACHTUNG, dass er dich nicht abwirft.

GESCHAFFT!! 🙂

Silvesterläufe 2019

Einige Läufer waren am letzten Tag des Jahres noch laufend unterwegs:

Start um 06:57 Uhr:

9,39 km Distanz | 1:41:22 Zeit | 10:48 min/km Ø Pace | 510 m Positiver Höhenunterschied

Frauenpower beim Silvesterlauf in Heddesheim. Die Heddesheimer Meile (7,7 km) liefen Astrid und Alex. Alex schaffte es auf den 3. Platz ihrer Ak. Super 🙂 Sabine und Petra waren auf der Minimeile (4,3 km) unterwegs.

Fleißig trainiert für den letzten Lauf am letzten Tag des Jahres: Laura und Steffen in Pfalzdorf (NRW)

Laura 43:52 und Steffen 38:12
Über 240 Jahre Manpower incl. Glühwein und Tee mit Rum beim Lauf in Ladenburg.

Oder alternativ so:

Maxdorf – Schriesheim – Köln

An diesem tollen Herbstwochenende waren unsere Läufer von Maxdorf bis Köln unterwegs.

Maxdorfer Gemüselauf am 12.10.2019
In diesem Jahr musste Hajo als alleiniger Vertreter vom Lauftreff um einen Gemüsekorb laufen. Bei besten Bedingungen erreichte er nach flotten 47:23 min das Ziel.


6. engelhorn sports Strahlenburgtrail am 13.10.2019
Beim DAK -Fitness-Trail über 7,6 km und 300 Höhenmetern startete Janine und war bereits nach 51:26 min wieder im Ziel.
King of the Hill Race
Harald und Rüdiger nahmen die 15,2 km in Angriff, obwohl Rüdiger noch der GELITA-Marathon in den Beinen steckte. Für diese Strecke musste der Fitness-Trail zwei mal gelaufen werden – es gab also auch doppelte Höhenmeter.

Ergebnisse Strahlenburgtrail

Köln-Marathon am 13.10.2019
Die letzten Wochen wurde fleißig für die Marathons in Köln, Bottwartal und Frankfurt trainiert.
Inga durfte zuerst an den Start. Sie hatte sich für ihren ersten Marathon Köln ausgesucht und war schon vorher recht aufgeregt. Die Bedingungen für das erste Mal waren super, bestes Wetter und begeisterte Zuschauer.
Philipp begleitete Inga auf der Strecke als Zuschauer und hielt uns auf dem Laufenden:
„Update beim km 10! Keine Überraschungen, dafür beste Stimmung auf der Strecke! Hoffentlich bleibt das so“ …
„Jetzt wird es hart hier in Köln, letzte 10 km! “ …
4:08:18 Zielzeit für den ersten Marathon, das kann sich doch sehen lassen.
Nachricht von Inga:
„Ziel erreicht. Aber einmal und nie wieder!!! Bis km 24 noch auf 3:45er Kurs… dann mega Schmerzen in den Oberschenkeln bekommen, teilweise sogar nur noch gegangen, dann kamen Seitenstiche hinzu … man unterschätzt die Länge doch etwas auf der zweiten Hälfte somit 23 min verloren und mit 4:08 irgendwie noch gefinisht … ich hab das Kapitel Marathon für mich beendet und konzentriere mich nur noch auf “kürzere” Sachen.“ …
„Bis Kilometer 15 bin ich direkt hinter bzw mit der Pace Makerin gelaufen. Dann ist die ausgestiegen weil sie Durchfall hatte und ich hab plötzlich ihren Rucksack mit dem blöden Fähnchen aufgehabt das ist mit die ganze Zeit gegen den Hinterkopf geschlagen und hat mich mega irritiert. Bei Kilometer 22 kamen dann die anderen beiden 3:45 pace maker von hinten und haben mir den Rucksack abgenommen, dann war ich endlich die Verantwortung los. Und zwei Kilometer später war ich die beiden auch „los“, als ich bei einer Getränkestation mit Dixiklo Halt gemacht hab, eine Banane gefuttert … Ich hab die Beine auf der zweiten Hälfte dann einfach nicht mehr hoch bekommen. Treppen steigen und Reiten wird die nächsten Tage auch sehr spaßig werden glaub ich.“