Archiv der Kategorie: Berglauf

La Corsa Della Bora S1 2020

Der Weihnachtsspeck-Verbrennungslauf in einer sehr schönen Gegend ungefähr 15 km von Triest entfernt. Der S1 ist ein 100-Meilen-Rennen mit 7.100 Höhenmetern und startete am 3. Januar 2020 in Sistiana. Es gibt zwei Startmöglichkeiten um 5:00 oder 7:00 Uhr. Für mich war 5:00 Uhr ideal.

Also ging es um 5:00 Uhr mit der Stirnlampe los raus aus dem Sportgelände und hinunter Richtung Meer. Dort auf den Klippen immer weiter am Meer entlang und noch alles flach aber bereits auf tollen Trails. Die Strecke ist unheimlich gut ausgeschildert und an den Flatterbändern sind immer Reflektoren angebracht. Man sieht immer weit voraus wo die Strecke hinführt.

Dann geht es langsam hoch in Richtung Slowenien und in die Wildnis, leider hatte mein Tracker ein Problem. Er sendete falsche Positionen bzw. gar keine. Das Race Office nahm noch in der Dunkelheit Kontakt zu mir auf, da musste ich wieder Läufer vorbeiziehen lassen.

An der VP bei 20 km meldete ich das Problem mit dem Tracker, er wurde überprüft und ging nicht. Anscheinend ging er ab und zu wieder. An jeder VP fragte ich nach und bei 85 km wurde er ausgetauscht. Von da ab ging gar nichts mehr – was ich aber erst im Ziel erfuhr.
Quasi vom Start bis 40 km ist man in der Wildnis auf Hammer harten Singletrails. Man muss ständig aufpassen. Die Trails sind noch mit hohem Gras verdeckt und darunter der Kaast, auf dem man ständig rutscht.

Es wurde ein schöner sonniger Tag, fast zu warm. Unterwegs zog ich meine Jacke aus und verpackte sie im Rucksack. Der Tag verging und endlich bei 64 km gab es dann mal etwas richtiges zu essen – Pasta und Suppe mit Reis. Dort kam dann mein Freund Martin Stortz von der LG Geroldseck auf mich aufgelaufen. Er startete um 7:00 Uhr.

Zusammen gingen wir den nächsten Berg an und genossen die letzten Strahlen der untergehenden Sonne.

Die Zeit nahmen wir uns für ein paar Erinnerungsfotos.

Danach ging es bergab und wir trennten uns wieder. Bevor es richtig dunkel wurde holte ich meine Stirnlampe aus dem Rucksack und eine lange Nacht stand bevor.

Die nächste VP war Gojaki bei 85 km, dort standen unsere Drop Bags. Zuerst kam die Uhr und das Handy an den Powerbank, danach Schuhe aus, Pasta und Suppe bestellt. Den Drop Bag geöffnet und frische Klamotten, Schuhe und meine Getränke raus. Zuerst ein alkoholfreies Radler getrunken, danach eine Sprite, dann gegessen am Ende noch ein Red Bull. Danach Klamotten-Wechsel und neue Schuhe an. Die Uhr, Handy und den Powerbank wieder verstauen, die Trinkflaschen am Rucksack auffüllen und wieder ab in die Nacht.

Jetzt kam bis 103 km ein richtig schwerer Abschnitt mit über 1.100 Hm und die höchsten Punkte von der Strecke und immer vertikal hoch. Es ging in Richtung Kroatien und prompt lief man am Stachelraht bergauf und ab dort entlang. Es ging dann über eine Pferdekoppel, da musste ich mich dann durch manövrieren und sah immer die Augen im Licht blinken. Der Bora Wind ging nun auch noch los.

Ich lief dann auf eine 5-köpfige Gruppe auf und hielt mich dort hinten auf, da es sowieso bergauf ging. Beim Downhill erkannte ich dann meinen Freund Martin wieder und wir liefen beide zusammen weiter. Wir beschlossen, bis ins Ziel weiter zusammen zu laufen.

Die nächste VP war in einer Garage und davor ein Pavillion. Wie gesagt der Wind wurde immer stärker und prompt flog der Pavillion davon. Es zog richtig an der VP und da war schon kurz vor Mitternacht also schnell weiter.

Jetzt war ein etwas flacherer Abschnitt der uns in Richtung Triest brachte. Dann sahen wir die Lichter vom Hafen Izola/Koper/Slowenien.

Ein Singletrail führte uns bergab nach Dolina/Italien zu der nächsten VP ca. 2:00 Uhr. Für mich gab es Äpfel, Salami, Bouillon und Zitronentee. Die VP war ein beheiztes Armeezelt da fielen mir kurz im sitzen mal die Augen zu. Also wieder schnell raus auf die nächsten Verticali Anstiege. wieder ein ganz schwerer Abschnitt mit sehr viel Kaast und ein Steig der ausgesetzt mit Seilen befestigt war. Dann bergab und in ein Tal hinein und am Ende – wie soll es auch anderst sein – Verticali.

Jetzt fiel es aber leichter denn es wurde wieder Tag und die nächste VP bei 132 km stand an.

Hier gab es Würstel und Zitronentee, leider keinen Kaffee.

Die Strecke blieb weiterhin schwer und da machte auch der Ausblick nach Triest nichts leichter.

Hier ein Blick nach links, wo es die Nacht rauf und runter im Kaast ging.

Blick auf Triest

Aber es ging nach Hause und etwas über 30 km blieben uns noch. Langsam wurde es immer wärmer und ich zog die Jacke au,s später noch das lange Laufshirt und zog ein kurzes darüber.

So ging es weiter am Meer entlang und ganz lange Anstiege kamen keine mehr.

Auf den letzten 15 km liefen dann immer mehr Läufer von den anderen Strecken (16 km, 21 km, 57 km) auf uns auf. Was ein Problem war auf den Singletrails und der Schwere der Strecke. Die wollen vorbei, aber meine Zeit läuft auch.

Egal das Ziel naht.

In Sistiana angekommen ging es noch einmal runter bis ans Meer und die letzten 3 km wieder bergauf.

… bis ins Ziel … 168 km … 7.100 Höhenmeter … 34:30:00 Stunden …

33. Gesamt … 4. AK

Es war ein Harter Ritt. Gerade die zweite hälfte vom Rennen war richtig schwer. Leider war die Verpflegung etwas dürftig. Man hätte mehr Pasta an den Versorgungen und Kaffee gebraucht.

Die Strecke war sehr gut ausgeschildert, ein ganz großes Lob an die Veranstalter. Auch die Ordner unterwegs an den VPs waren immer ansprechbar und sehr hilfsbereit, Top.

Wer im Winter einen 100 Meilen Lauf sucht, der sollte den La Corsa Della Bora ins Auge nehmen. Aber ACHTUNG, dass er dich nicht abwirft.

Silvesterläufe 2019

Einige Läufer waren am letzten Tag des Jahres noch laufend unterwegs:

Start um 06:57 Uhr:

9,39 km Distanz | 1:41:22 Zeit | 10:48 min/km Ø Pace | 510 m Positiver Höhenunterschied

Frauenpower beim Silvesterlauf in Heddesheim. Die Heddesheimer Meile (7,7 km) liefen Astrid und Alex. Alex schaffte es auf den 3. Platz ihrer Ak. Super 🙂 Sabine und Petra waren auf der Minimeile (4,3 km) unterwegs.

Fleißig trainiert für den letzten Lauf am letzten Tag des Jahres: Laura und Steffen in Pfalzdorf (NRW)

Laura 43:52 und Steffen 38:12
Über 240 Jahre Manpower incl. Glühwein und Tee mit Rum beim Lauf in Ladenburg.

Oder alternativ so:

Maxdorf – Schriesheim – Köln

An diesem tollen Herbstwochenende waren unsere Läufer von Maxdorf bis Köln unterwegs.

Maxdorfer Gemüselauf am 12.10.2019
In diesem Jahr musste Hajo als alleiniger Vertreter vom Lauftreff um einen Gemüsekorb laufen. Bei besten Bedingungen erreichte er nach flotten 47:23 min das Ziel.


6. engelhorn sports Strahlenburgtrail am 13.10.2019
Beim DAK -Fitness-Trail über 7,6 km und 300 Höhenmetern startete Janine und war bereits nach 51:26 min wieder im Ziel.
King of the Hill Race
Harald und Rüdiger nahmen die 15,2 km in Angriff, obwohl Rüdiger noch der GELITA-Marathon in den Beinen steckte. Für diese Strecke musste der Fitness-Trail zwei mal gelaufen werden – es gab also auch doppelte Höhenmeter.

Ergebnisse Strahlenburgtrail

Köln-Marathon am 13.10.2019
Die letzten Wochen wurde fleißig für die Marathons in Köln, Bottwartal und Frankfurt trainiert.
Inga durfte zuerst an den Start. Sie hatte sich für ihren ersten Marathon Köln ausgesucht und war schon vorher recht aufgeregt. Die Bedingungen für das erste Mal waren super, bestes Wetter und begeisterte Zuschauer.
Philipp begleitete Inga auf der Strecke als Zuschauer und hielt uns auf dem Laufenden:
„Update beim km 10! Keine Überraschungen, dafür beste Stimmung auf der Strecke! Hoffentlich bleibt das so“ …
„Jetzt wird es hart hier in Köln, letzte 10 km! “ …
4:08:18 Zielzeit für den ersten Marathon, das kann sich doch sehen lassen.
Nachricht von Inga:
„Ziel erreicht. Aber einmal und nie wieder!!! Bis km 24 noch auf 3:45er Kurs… dann mega Schmerzen in den Oberschenkeln bekommen, teilweise sogar nur noch gegangen, dann kamen Seitenstiche hinzu … man unterschätzt die Länge doch etwas auf der zweiten Hälfte somit 23 min verloren und mit 4:08 irgendwie noch gefinisht … ich hab das Kapitel Marathon für mich beendet und konzentriere mich nur noch auf “kürzere” Sachen.“ …
„Bis Kilometer 15 bin ich direkt hinter bzw mit der Pace Makerin gelaufen. Dann ist die ausgestiegen weil sie Durchfall hatte und ich hab plötzlich ihren Rucksack mit dem blöden Fähnchen aufgehabt das ist mit die ganze Zeit gegen den Hinterkopf geschlagen und hat mich mega irritiert. Bei Kilometer 22 kamen dann die anderen beiden 3:45 pace maker von hinten und haben mir den Rucksack abgenommen, dann war ich endlich die Verantwortung los. Und zwei Kilometer später war ich die beiden auch „los“, als ich bei einer Getränkestation mit Dixiklo Halt gemacht hab, eine Banane gefuttert … Ich hab die Beine auf der zweiten Hälfte dann einfach nicht mehr hoch bekommen. Treppen steigen und Reiten wird die nächsten Tage auch sehr spaßig werden glaub ich.“

Anspruchsvolles Laufwochenende

Trotz Wind und Wetter waren wieder tapfere Läufer unterwegs. Holger machte den Schwarzwald unsicher, Hartmut und Rüdiger starteten beim Gelita.

Am Samstag fand der Black Forest Trailrun über 57 km statt. Oberdrauf kamen noch 2.400 Höhenmeter. Holger war bei Regen, Wind und Kälte 7:14:25 h unterwegs.

Am Sonntag starteten Hartmut und Rüdiger beim GELITA-Trail. Hier der Bericht von Rüdiger:
Heidelberg bot am 06.10.2019 mit dem GELITA Trail Marathon, die Kulisse für einen der der härtesten und zugleich schönsten Läufe in Deutschland. Bei kühlen Temperaturen und regennasser Strecke stellten sich 2 Läufer vom SV 98/07 Seckenheim – LaufSeggeneLauf – der großen Herausforderung.
Bei Dauerregen und unglaublich glatten Strecken absolvierte Hartmut Scheurich den Half Trail über 30 km und 1.000 Höhenmetern in einer Zeit von Std. 4:48:46 und Rüdiger Lapsit den Gelita Trail Marathon über 42 km und 1.500 Höhenmeter in Std. 6:50:20.
Die Strecke war geprägt durch die malerische Romantik der Heidelberger Altstadt, den touristischen Highlights entlang der Strecke, aber auch den extremen Herausforderungen über unebene und den aufgeweichten Trails sowie den zu überwindenden Höhenmetern. Die Strecke verlief nach der Überquerung der Alten Brücke, über die Hirschgasse, entlang dem Philosophen Weg, zur Thingstätte in Richtung Weißer Stein zum höchsten Punkt auf der nördlichen Seite Heidelbergs. Vom Langen Kirschbaum folgte dann der lange Abstieg zum Neckar und die Überquerung der Schlierbacher Neckarbrücke.
Weiter ging es über den Auweg und den Steinhüttenweg in Richtung Heidelberger Schloss. Für die Teilnehmer u. a. des Marathons erwartete nach 35 km noch die ultimative Herausforderung über die
Natursteinstufen der Himmelsleiter. Die Himmelsleiter ist eine aus 850 Stufen bestehende Natursandstein-Treppe, hinauf zum Königstuhl. Danach ging es zum Ziel auf dem Karlsplatz in der
Heidelberger Altstadt.
Zusammenfassend kann man sagen, toller Lauf, mit anspruchsvollen Trails und eigentlich schönen Kulissen … für das nächste Jahr wünschen wir uns nur etwas weniger Wasser von oben 😉

Ein Dankschön möchten wir den vielen Volunteers aussprechen – eine so große Veranstaltung, wie der GELITA Trail Marathon Heidelberg, ist ohne die Mithilfe von zahlreichen Freiwilligen gar nicht durchzuführen. Besonders bedanken möchten wir uns natürlich bei den Freiwilligen des SV 98/07 Seckenheim an der Verpflegungsstelle auf dem Weißen Stein. Es ist etwas Besonderes, wenn man von seinen Laufgefährten unterstützt und motiviert wird. Vielen Dank.

Umstädter Hexenlauf

Am 28. September starteten Holger und Tobias beim Wald- und Hügellauf in Groß-Umstadt.
Die Laufstrecke war 13,2 km lang mit 250 m Höhendifferenz.
Nach diversen extra Laufeinheiten beim Lauftrefftraining – wir sahen immer nur zwei blaue Blitze an uns vorbeischießen – holten sich die beiden den 14. und 15. Platz in der Gesamtwertung.
Tobias war damit auf den 1. Platz seiner Ak mit 01:00:56.
Holger erkämpfte den 4. Platz seiner Ak mit 01:01:21.
Tolle Leistungen!

Ergebnisse 19. Wald- und Hügellauf Groß-Umstadt

Zehnmal am Matterhorn gefinisht

21./22. August 2019 Matterhorn ULTRAKS
Sabine nahm auch in diesem Jahr beim Matterhorn Ultraks in den Schweizer Bergen um Zermatt teil. Fünf verschiedene Läufe mit unterschiedlichen Distanzen, Höhenmetern und Herausforderungen standen zur Auswahl. Sabine entschied sich zum fünften Mal für den „kleinen“ Aktive-Lauf. Die rund 19 kilometerlange Strecke ging  über 1.150 Höhenmeter über Stock und Stein. Während Start und Ziel direkt im Herzen Zermatts (1.608 müN) aufgebaut war, ging der Trail auf Wirtschafts- und Wanderwegen hinauf auf die 2.288 m hoch gelegen Sunnegga. Nach dieser Steigung, konnte man an der Verpflegungsstation etwas verschnaufen, dann mit viel Schwung das Gefälle mitnehmen, ehe es nochmals auf 2.222 hoch ging. Auf Riffelalp wartete nicht nur Käse, Vollkornbrot und Obst auf Läufer und Walker, sondern auch eine kräftige Boullion. Nach einem sehr steilabfallendem Stück durch den Wald konnte eigentlich nichts mehr schief gehen und bald waren die die Fahnen und der Zielbogen auf der Ultraks-Plaza in Sicht. Als der rote Teppich erreicht war, kamen die Glückgefühle auf und alle Strapazen waren vergessen. Leider brauchte Sabine in diesem Jahr mit 3:39 Stunden rund 9 Minuten länger als im Vorjahr. Sie war mit ihrem Ergebnis dennoch mehr als zufrieden, schließlich war der durch eine Knie-OP bedingte 5-monatige Trainingsrückstand noch nicht ganz aufgeholt. Mit diesem Lauf und den fünf Matterhornläufen über 11 Kilometer in den Jahren 2008 bis 2012 blickte Sabine auf ihren zehnten Finish am Matterhorn zurück. Ob es auch eine elfte Teilnahme gibt wird sich zeigen.

Da bekommt man gleich Lust, mitzulaufen …

Lauftreffler am Rennsteig und im Allgäu unterwegs

Am Sonntag, den 18.08.2019 gab es die 37. Auflage des Allgäu Triathlons – und Hartmut mit dabei.
Er startete beim Allgäu OLYMP und begann mit Schwimmen im Großen Alpsee bei Bühl, gefolgt von der malerischen wie fordernden Radstrecke und Abschluss war der Lauf am Alpsee mit dem Kuhsteig als Höhepunkt.
Nach 1.500 m Schwimmen, 42 km Radrunde und dem abschließendem 10 km Lauf finishte Hartmut mit 3:33:35 h.
Tolle Leistung 🙂

In derselben Zeit war Tobias beim Crosslauf unterwegs am Rennsteig. Hier sein Bericht:
Nicht weit weg vom Rennsteig liegt ein kleines Dorf namens Tambach-Dietharz, kennt wahrscheinlich kaum einer, nach kurzer Suche hatte ich vor unserem Rennsteig-Urlaub in Oberhof herausgefunden, dass der örtliche Sportverein im Sommer ein Laufevent veranstaltet.
Nach dem vielen Training auf und um den Rennsteig war ein Wettkampf ein kleiner Höhepunkt meiner Anstrengungen im Thüringer Wald.
Also ging’s am Sonntag zum SV Motor Tambach-Dietharz zu einem wirklich schönen, mit viel Begeisterung organisierten Wettkampf.
Der Zweitalsperrenlauf ist Teil des Thüringer Klassiker Cups, einer Laufwertung mit vielen Läufen in Thüringen, der Zweitalspeerenlauf selbst bemisst 17 km, mir war das zu lang, also ging’s für mich auf die 6 km-Crossstrecke.
Das Wetter war herrlich, kühl, kein Regen, Sonne, später erst wurde es wärmer. Die Läufe – vor allem die 17 km – waren gut besetzt mit Läufern aus der ganzen Umgebung und klasse Athleten aus Erfurt,. Die Siegerzeit beim Zweitalspeerenlauf war knapp über einer Stunde.
Meine Strecke war wellig, mit wechselndem Bodenbelag und einer steilen Rampe, einem Trail bei km 3. Das Tempo war schon zu Beginn sehr schnell, für mich zu schnell, da ich wusste, was da noch kommen würde.
Ich hielt mich knapp hinter den Spitzenläufern und versuchte am Anfang noch Kräfte zu sparen, dann ging’s auch schon die ersten Anstiege hoch und der schon erwähnte Höhepunkt hatte ca. 25% Steigung, zum Glück war der schnell vorbei, oben angekommen, musste ich erst Mal wieder meinen Tritt finden, nachdem ich im Anstieg mehrere Läufer überholt hatte.
Von da an ging es runter und  wieder hoch, mit Trails und sogar ein paar Treppenstufen, auch wenn der Lauf nur 6 km hatte, war ich am Ende richtig kaputt.
Die harte, abwechslungsreiche, mir unbekannte Strecke hat mir alles abverlangt.
Das Ergebnis war super: Platz 4 gesamt und Platz 2 in der AK, die Zeit war auch Klasse, mein Schnitt war wie angestrebt unter 5 min und ich war nur 3,5 min hinter dem Sieger.
Das Ganze war sehr nett organisiert, auch wenn sich alles etwas verzögert hatte und die Siegerehrungen ewig gedauert haben. Am Ende gab’s noch eine Thüringer Bratwurst, die darf dort nie fehlen.

Tobias kämpft, es muss eine gute Zeit werden …
Die Anstrengung hat sich gelohnt 🙂 Glückwunsch Tobias

Langes Laufwochenende von Heidelberg bis Wilhelmsfeld

NCT-Lauf
Am Freitag, den 05. Juli, war Start beim NCT -Lauf gegen Krebs in Heidelberg. Zur Wahl standen unterschiedliche Distanzen.
Steffen startete bei den 10 km und lief diese in unglaublichen 0:41:14 trotz der hohen Temperaturen. Glückwunsch zu der tollen Zeit!
Janine lief mit Vanessa 2 Runden (5 km) in 00:37:35 bzw. 00:37:29.
Rüdiger war als Helfer dabei 🙂

Edingen Sommerlauf
Am Samstag Morgen, den 06. Juli, startete trotz Hitze eine Lauftreffauswahl beim Sommerlauf in Edingen.
Petra lief die Einsteigerstrecke von 3,6 km in 00:27:38.
Tobias wählte ebenfalls die kurze Strecke – er hatte keine Zeit 😉 – und erreichte den 2. AK-Platz mit einer super Zeit von 00:14:19.
Sabine walkte 7,5 km in 00:57:34 und wurde damit 3. Frau in der Gesamtwertung. Gratulation!

Wilhelmsfelder Kerwelauf
Am Sonntag hieß es zeitig raus aus dem Bett und auf zum Kerwelauf nach Wilhelmsfeld. In der Nacht war es etwas abgekühlt, so dass es ein angenehmer Lauf wurde. Zur Auswahl standen hier Walking, 10km und Halbmarathon auf einer hügeligen Strecke durch den Wald.
Gerhard hatte neben den 10 km noch 180 hm zu bewältigen und kam nach 00:53:21 ins Ziel.
Holger und Katrin wählten den HM mit 320 hm. Holger erkämpfte mit tollen 01:40:37 den 2. Platz seiner Ak. Katrin kam nach 01:49:39 ins Ziel und erreicht damit ebenfalls den 2. Ak-Platz.

SAS Halbmarathon Heidelberg

Am Sonntag Morgen machten Hartmut, Harald, Rüdiger, Gerhard, Anja und Katrin sich auf den Weg nach Heidelberg zum schönsten Halbmarathon in der Region. Auch bei uns gab es ein paar Höhenmeter.

Bei herrlichem Frühlingswetter starteten wir gut gelaunt auf die abwechslungsreiche Strecke:
Altstadt – Alte Brücke – Neuenheim – Philosophenweg – Stift Neunburg – Ziegelhausen – Schlierbach – Heidelberger Schloss – Altstadt

Da wir alle mitten im Training für den Dämmermarathon / HM sind, war es für uns ein guter Formtest.

Bei der Kulisse kann Laufen nur Spaß machen.
Kurve zur Fußgängerpassage in Richtung Ziel.
  • Ergebnisse:
  • Inga W 20 / 1:51:44
  • Katrin W 55 / 1:52:31 / PB und 3. Platz Ak
  • Gerhard M 50 / 2:01:31
  • Harald M 50 / 2:02:59
  • Rüdiger M 55 / 2:18:44
  • Hartmut M 55 / 2:18:46
  • Anja W 35 / 2:30:02

Joker Trail- Rundkurs um Heidelberg

„Wie war Dein Wintertraining? Wie steht es um Deine Kondition und Fitness? Bist Du schon bereit für einen ersten Wettkampf? Nun, der 7te JOKER TRAIL bietet Dir die Gelegenheit das heraus zu finden.

Um diesen Lauf aber zu finishen und erfolgreich ins Ziel zu kommen wirst Du mehr brauchen als Asse im Ärmel – Du musst schon den Joker ziehen …“

… mit dieser Aufforderung begann unser Läufer des SV 98/07 Seckenheim – LaufSeggeneLauf – Rüdiger Lapsit am Samstagmorgen um 07.30 Uhr bei schönstem Läuferwetter „seine“ 52 km und ca. 2.000 Höhenmeter Steigung ausgestattete Laufstrecke. Das Markante an dem Joker Trail ist u.a. die fehlende Streckenmarkierung (nur mit Karte oder GPS)  und den bewusst wenigen Verpflegungsstellen (3 Stück) – hier müssen sich die Teilnehmer eigenverantwortlich organisieren.

Der Start begann in der Altstadt Heidelberg und führte zum Aufwärmen direkte nahe des Schloss hinauf über die Himmelsleiter zum Königstuhl. Über technisch anspruchsvolle Trails ging es dann runter zum Felsenmeer. Es folgte ein mäßig schwerer Aufstieg zum Auerhahnkopf, dann Abstieg über eher leichte Trails bis nach Ziegelhausen. Schon hier hatte sich das Starterfeld von ca. 120 Teilnehmern weit auseinandergezogen.

Nach dem Verpflegungspunkt in Ziegelhausen begann der nächste Teil mit einem starken Aufstieg und schmalen Trails und einer querfeldein Passage zum Prinzensitz und weiter zum Langen Kirschbaum. Bis zu diesem Punkt waren 24,5 km und ca. 1.100 Höhenmeter zurückgelegt. Der „cut off“ lag bei 4. Std. 30 Minuten, welcher mit 4.20 Std. von Rüdiger rechtzeitig erreicht wurde.

Nach dem 2ten VP folgten einfache Trails und Waldwege vom „Langer Kirschbaum“, Wilhelmsfeld, Altenbach und zurück (15,5 km), bevor es über den „Weißen Stein“ hinab und hinauf zum Heiligenberg über den Philosophenweg hin zur Alten Brücke zum Zielbereich ging.

Als drittältester Läufer benötigte Rüdiger für die Strecke brutto 9.30 Stunden und freute sich riesig über „seinen“ stolzen letzten Platz (115).  Rüdigers Meinung nach dem Lauf: „Es ist ein gelungener und empfehlenswerter Trail-Lauf mit einer naturverbundene Strecke, Steigungen, mit wunderschönen Sehenswürdigkeiten und Panoramablicken und dem besonderen Reiz , auch ohne Joker gesund im Ziel angekommen zu sein“.